Linienchronik Heidelberg
Die Heidelberger Straßenbahn hat eine lange Geschichte. 1885 als Pferdebahn eröffnet, fuhren ab 1901 elektrische Straßenbahnen durch Heidelberg. Zum beginn des elektriechen Betriebes fuhren noch zwei Unternehmen durch Heidelberg, die Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSB), welche die Stadtlinien betrieb und die Deutsche Eisenbahn Gesellschaft auf der Südstrecke Heidelberg Hbf - Leimen - Wiesloch. 1905 Übernahm die HSB dann die Strecke Heidelberg - Wiesloch.
Erst 1913 wurden Liniennummern im Straßenbahnbereich der HSB eingeführt. Dabei galten die Nummern 1-3 für die Stadtlinien, Nummern 4 und 5 für die Linie nach Neckargemünd, Linien 6-9 für die Südlinien nach Rohrbach, Kirchheim, Leimenm und Wiesloch und nach Eröffnung der Strecken nach Eppelheim und Schwetzingen die Nummern 10 und 11, sowie nach Wieblingen die 12. Nach Stilllegung der Außenstrecken bis auf die Leimer Strecke wurde zum 6. Januar 1974 die restlichen Linien in die Linien 1 bis 4 umbenannt, diese blieben bis Dezember 2006 unverändert bestehen. Im Zuge der Vereinheitlichung der Liniennummern im Liniennetz der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH wurden die Linien 1 bis 4 am 10. Dezember 2006 in 21 bis 24 umbenannt. Die Linie 26 kam aufgrund der Eröffnung der heitigen Strecke nach Kirchheim neu hinzu. Die Linie 25 diente die letzen Jahre immer nur als vorübergehende Baustellenlinie, weshalb diese immer nach wenigen Monaten wieder eingestellt wurde.
Da die Linien 21 bis 24 die Nachfolger der Linien 1 bis 4 sind, wurden diese den Linien 1 bis 4 zugeordnet. Die Linie 25 ist in der Tabelle der Linie 5 und die 26 bei der Linie 6 zu finden. Die heutige Linie 5 (ex OEG) gehört nicht zum Heidelberger Linien und ist daher hier nicht zu finden. Diese wird ab 1995 in der Mannheimer Linienchronik aufgeführt als diese in Linie 5/5R umbenannt wurde.
Die Linienchroniken der Straßenbahnlinien finden Sie in den folgenden pdf-Dateien: